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Mein Leben & ich in crazy Peking

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Ankunft in Beijing

Tag 1 – herrje


Nach einem doch recht traurigen Abschied in Hamburg ging fuer mich die Reise los!

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(über den Wolken)


Am Dienstagmorgen kamen meine Koffer und ich in Beijing an und wurden sogleich von Bill, dem Sohn von meinem Chef Bao Yidong, in Empfang genommen. Nachdem er und der Taxifahrer sich abgemueht hatten meine Koffer im Taxi zu verstauen fuhren wir los. Circa eine halbe Stunde spaeter stand ich vor meinem District - ein umzaeuntes Gebiet mit gleichaussehenden Hochhaeusern.
Gespannt was mich in meinem neuen Zuhause erwartete, trat ich in den klapprigen Fahrstuhl. Doch SURPRISE das Appartement ist wirklich gross und auch halbwegs (bis auf Badezimmer und Kueche) sauber:-)
Doch viel Zeit blieb mir auch nicht, denn es ging sofort weiter in den Supermarkt, wo ich Geschirr, Putzmittel, Buegeleisen und –brett, sowie Wasser und Fertignudeln kaufte. Laut Bill sei dies die Grundausstattung!

Leider waren die Einkaeufe etwas unhandlich sodass wir spontan einen Unbekannten fragen mussten, ob er uns nach Hause faehrt – schon ein bisschen gruselig!


Wieder im Appartement wurde wieder nur alles abgeladen und sofort schnappten wir uns ein Taxi und fuhren zum Lunch. Nach dem 1. chinesischen Lunch (typisch Peking Ente^^) wurden wir von meinen Kollegen zu einem Willkommensbarbecue ins Buero eingeladen.


Schliesslich wurde mir noch ein Fahrrad gekauft und ich sollte es auf dem Heimweg auch gleich ausprobieren. Ich sag euch Fahrradfahren ohne Licht, Klingel, Gangschaltung, mit nur einer mehr oder weniger nicht funktionierenden Bremse (vorne, aber man bremst eigentlich mit dem Fuss) und auf einem zu kleinen Rad (ich glaub ich bin zu gross^^) ist echt eine Herausforderung. Besonders wenn man in Peking unterwegs ist, wo sowieso jeder mit dem Auto, Mofa, Roller oder auch Rad so faehrt wie es ihm passt! Ich war froh, dass ich heil an meinem Wohnblock angekommen bin! ;-)

DSCN1355.JPG
(mein (Teufels-)Rad)

In der Wohnung wurde noch von vier fremden (!) Chinesen das provisorische Internet installiert (ich konnte gerade noch verhindern, dass sich ein Virus auf dem Laptop ausbreitete), eine Duschsstange angebaut (die Dusche ist ca. 5 cm neben dem WC -ohne Abtrennung oder so). Zum Schluss wurden mir noch die Knoepfe der Waschmaschine erklaert und beim Waschen viel Glueck gewuenscht ;-) dann war ich seit 11 Stunden das erste Mal alleine!


Abends packte ich nur noch meine Koffer aus, schrubbte das Bad und fiel auch erschoepft ins Bett!

Morgen gehts weiter...

 

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A
<br /> Wünsch Dir viiiieeelll Spaß da drüben !! Und pass auf das Du nich auf die kleinen da druff trittst !!<br /> <br /> LG Andre<br /> <br /> <br />
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